Vermischtes: Betrügerische Wahrsager, gottlose Mobilfunkmasten und mehr

4 03 2009

Wieder mal gibt es einen Prozess gegen eine Wahrsagerin, die das schöne einfache Spielchen gespielt hat:rede den Kunden irgend einen Fluch ein und zaubere ihn dann gegen viel Bares wieder weg. Der krasseste Fall aus dieser – endlosen – Serie wurde übrigens  2007  in Konstanz verhandelt. Der damalige Täter hatte sich mit einer ähnlich hohen Summe bei einer einzigen Familie bedient – bis zu deren Pleite und wurde dann zu einer – meines Erachtens recht kurzen angesichts einer ähnlichen Vorstrafe – Haftstrafe verurteilt.

Der ultimative Grund für die Gottlosigkeit der Gesellschaft ist gefunden: Die Mobilfunkmasten sind schuld! Mehr dazu gibt’s bei Frischer Wind in den Science Blogs.

Ähnlich lustig ist das Fundstück meines Lieblings-Sciencebloggers Florian Freistetter: Er stellt die Astro-Dynamische-Manifestation vor – eine Methode, mit der man seinem eigenen Horoskop entgehen können soll. Was wohl “normale Astrologen” dazu sagen?

Der Schweizer Wahrsager Mike Shiva zeigt derweilen, dass er am letzten Samstag “Wetten dass?” gesehen hat: Im Schweizer Blick sieht er für Bobeles Hochzeitspläne kosmisch-erotisch rosarot.  Wenn’s klappt hatte Iris Treppner mit ihrer Prognose nicht recht: Sie hatte Kurzzeitbeziehungen aus den Sternen gelesen. Immerhin: Auch Shiva sieht finanzielle Probleme für den Leimer Ex-Schlägerschwinger – das war auch schon bei weiteren Auguren zu lesen. Ob sich Boris’ Finanzen daran halten?

Ein neuer “Weltrekord” wurde ebenfalls vermeldet: Eine Frau hat der Nigeria-Connection 350.000 € überwiesen. Dass sie aus Österreich ist sollte kein Grund für Häme sein, denn wie auf einer niederländischen Webseite für solcherlei Betrugsfälle zu lesen, gilt Clever people ‘are easier to con’.








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