Pech für Rumäniens Wahrsager und Hellseher

3 01 2011

Eigentlich hätten sie es ja voraussehen müssen, die rumänischen Hellseher und Wahrsager: Ihr Beruf ist jetzt nicht nur „offiziell anerkannt“, sondern sie müssen jetzt auch „ganz offiziell“ Steuern zahlen. Wie die Financial Times berichtete, gehören die Zukunftsdeuter mit einem geschätzten Jahresverdienst von 15.000 Euro sogar zu den rumänischen Spitzenverdienern. Damit, dass sie die Besteuerung nicht vorausgesehen haben sondern stattdessen mit irgendwelchen Flüchen drohen stellen sich die Zukunftsdeurer selbst ein Armutszeugnis aus. Schön wäre es, wenn sie denn tatsächlich  – wie in der Meldung erwähnt – bei falschen Prognosen schadensersatzpflichtig wären. Das wäre doch mal eine wirklich gute Idee, die man auch hierzulande einführen könnte.

Dass jetzt eine Hexe das Land nicht mehr mit irgendwelchen Ritualen vor Naturkatastrophen schützen will sollte die Bewohner gleich zu einer ersten Schadensersatzklage animieren, denn bereits im Juli letzten Jahres gab es in Rumänien eine Flutkatastrophe …

Für den bösen Fluch, den eine andere Hexe den Parlamentariern an den Hals wünschen will, empfehle ich zur Abwehr Mehl, ein paar Tropfen Olivenöl, Mozarella, Wasser Salz und Tomaten – zusammen mit der in der Nähe des Parlaments deponierten Mixtur aus schwarzem Pfeffer, Hefe und Paprika kann man dann immerhin schon eine Pizza backen.


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2 responses

1 08 2011
Gisela

ich denke, kan kann dies nicht nur allein am land festmachen. hellseher, oder besser gesagt, die sich für hellseher halten, gibt es auch hier in deutschland oder in österreich und natürlich der schweiz.

1 08 2011
wahrsagercheck

@Gisela
Ähm, natürlich gibt es in allen Ländern Scharlatante, die mit Hellsehen oder ähnlichem Mumpitz den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen wollen. In Rumänien hatte man über ein solches Gesetz nachgedacht … … es aber dann leider nicht verabschiedet.
Wäre auch eine gute Idee hierzulande: wer etwas verspricht, der sollte dann auch haftbar sein, wenn das Versprechen nicht gehalten wird – oder man sagt gleich von Anfang an, dass das Ganze nur der Unterhaltung dient (… so wie in England üblich!).

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