Rom hofft auf päpstliche Hilfe und noch ein Weltuntergang

10 05 2011

In Rom scheinen sich einige Menschen vor einem für Morgen angedrohten Erdbeben zu fürchten. Zwar weisen die echten Wissenschaftler seit Tagen immer wieder darauf hin, dass das Ganze absoluter Nonsens sei, aber die Römer selbst scheint das nicht zu stören. Ob der Papst – wie im Spiegelartikel erwähnt – tatsächlich helfen kann möchte ich bezweifeln, denn in der ewigen Stadt werden ganz sicher auch viele Menschen irgendwelche USB-Anschlüsse nutzen – und dass die des Teufels sind müsste sich seit November letzten Jahres ja rumgesprochen haben.  Sieht man ja auch gleich: Das USB-Symbol sieht doch einem teuflichen Dreizack verdächtig ähnlich …

Sollte das Erdbeben in Rom nicht stattfinden, dann bleibt den Bewohnern noch eine kurze weitere Frist. Wie ein abgedrehter Prediger mitteilt garantiert die Bibel den Tag des Jüngsten Gerichts für den 21. Mai 2011. Nett finde ich ja, dass eine kleine Grafik mit einer durchgestrichenen 2012 dokumentiert, dass der ganze esoterische Mayakalender-Humbug und seine vielfältigen Ableger absoluter Nonsens ist – dass außerdem unter dem Titel „Kein Mensch kennt den Tag oder die Stunde“ die vollmundige Weltuntergangsprognose auf der gleichen Webseite wieder weggeschwurbelt wird, spricht für eine gewisse Desorientierung der Autoren.

PS: Ein guter Nachruf auf den vor einigen Tagen aus dem Leben geschiedenen Astrologieforscher Gunter Sachs gibt es hier!








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