Schwurbelei hoch drei – mit Astrologei

25 08 2012

Laut Wikipedia ist ein Essay „eine geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden. Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema. Die Kriterien streng wissenschaftlicher Methodik können dabei vernachlässigt werden.

Und genau um ein solches (oder einen solchen) Essay geht es hier heute. Um einen Text dessen Überschrift – „Das Dilemma einer kleinen Null“ – mich neugierig gemacht hat und dessen Subtitel („Astrologie: Alles entsteht abhängig von etwas anderem„) schon die ersten Fragezeichen aufwirft. Für mich. Zumindest! Und wenn es dann losgeht – mit dem Text natürlich – dann wecken gleich die ersten beiden Worte durchaus gespannte Erwartung in mir, denn der Text beginnt mit

Ach wie spannend! Eine Definition der Astrologie! OK, Essay – also wird es wohl eine eher subjektiv gefärbte „Definition“ sein. Wie wird diese wohl aussehen? Ähnlich wie in der Wikipedia? Wird dort in irgend einer Form stehen, dass die Astrologie „Zusammenhänge zwischen Positionen und Bewegungen von Himmelskörpern und Ereignissen im irdischen Bereich“ postuliert oder – wegen der Subjektivität der Autorin – doch wirklich beschreibt? Wird es Belege hageln? Eindeutig! Unwiderlegbar! Oder vielleicht doch nicht? Also schnell weiterlesen:

OK, als Definition der Astrologie taugt das jetzt nicht allzu viel. Alleine der erste Satz – was soll der bedeuten? Eine Kette, die zu Gründen führt wieso sich etwas ändert – oder eben nicht? Nun ja, wie war das noch? Essay! Persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema! Vielleicht kommt da ja noch was! Weiter geht es übrigens so (und ab jetzt lass‘ ich das mit den Screenshots):

Immer aber entsteht am Ende (oder war es am Anfang?) ein ganz anderes Bild. Eine Meinung, die aus einem riesigen Raum von Zeichen, Zahlen oder Bedeutungen aufsteigt, den das Universum uns anbietet. Diese große, rote Sonne des: Es IST. Deren erster Strahl wiederum einen noch größeren Raum erhellt, die ganze, weite Welt, von sehr kleinen Menschen bewohnt. Alles Verhältnismäßigkeit. Alles abhängig. Sie leben. Sie denken. Mit ihren Möglichkeiten und Grenzen tanzt, ohne Unterbrechung, ohne Sammlung, ohne Verlust, unser kleiner Raum namens Astrologie. Er erfindet, innerhalb jenes endlosen, wunderbaren, ANDEREN Raumes (namens Universum), unsere Sicht neu. Webt ein Netz, das sich vervielfältigt und junge, frische Pulsschläge des Kosmos zählt.

Wow! Ein Raum namens Astrologie tanzt, erfindet irgendeine Sicht neu und webt ein Netz – Bilder, die zwar nichts erklären, mich aber wegen ihrer inhaltsleeren Schwurbeligkeit durchaus faszinieren (… das ist natürlich auch sehr subjektiv) – oder doch eher erheitern? Letzteres! Und ja! Kann ich auch! „Sätze“ aus wenigen Worten schreiben!

Kopiert man den gesamten Text in ein handelsübliches Textverarbeitungsprogramm erhält man ungefähr sieben Seiten (incl. Bilder), in denen die Autorin wortreich zeigt, dass ihre persönlichen Definitionen und ihr persönliches Verständnis bestimmter Begriffe zumindest als eigenwillig bezeichnet werden müssen. So kommt es zu Sätzen wie dem folgenden:

Realität ist eine demokratische Entscheidung, die Schnittmenge von Milliarden einsamer Bewusstseins-Wesen.

Äh tatsächlich? Realität ist eine Mehrheitsentscheidung? Und wenn sich die Mehrheit entscheidet, dass die Sonne sich gefälligst um die Erde zu drehen hat, dann tut sie das auch? Im Kopf der Autorin vielleicht, und genau so subjektiv wird auch die Astrologie „begründet“:

Aha, die Tage werden mir lang. Wenn da mal kein Magier seine Hand im Spiel hat! Es muss an den Gestirnen liegen. Und, siehe da. Plötzlich fühlten Menschen sich besser. Es wurde warm, im Monat Mai. Die angenehme Zeit des Jahres begann. Stier war geboren.

Dumm nur, wenn ich das als Neuseeländer, Uruguayaner oder Feuerländer lese – da wurde und wird es im Mai nämlich kalt! Und zwar richtig! Die eisige, unangenehme Zeit beginnt.

Viel, viel später erst wurde ein Reim für alle daraus, jene alte, mutige Wissenschaft, die Mutter aller Abstrakta, die noch heute als Spiegel tausendfacher Lebensmuster wirkt. Astrologie.

Eine „mutige“ „Wissenschaft“? Die Dame macht sich sogar Gedanken darüber wie es wäre, wenn Astrologie irgendwie zu den Wissenschaften zählen würde und meint:

Alles andere ist sonnenklar: Wenn wir, die unfeierlich Ausgegrenzten, zu ihnen gehörten, den Wissenden, den amtlich attestierten Weisen, den Erfindern des kultivierten Daseins, würde vermutlich auch bei uns, die wir über alles und nichts miteinander diskutieren, keine Krähe mehr der anderen ein Auge aushacken. Wir wären im Nachteil. An-erkannt zu-erkannt. Der Prüfung unserer Erkenntnisse an der Wirklichkeit enthoben, wie alle, die das Branding haben: Wissenschaft.

Was für ein hanebüchener Schwachsinn! Jede Erkenntnis, die die Prüfung an der Wirklichkeit nicht besteht, wird im Mülleimer der Wissenschaftsgeschichte entsorgt. So einfach ist das! Klar, manchmal dauert das, weil zum Beispiel die zur Prüfung der Erkenntnis notwendigen Werkzeuge noch nicht vorhanden sind. Aber hat „die Wissenschaft“ damit Probleme? Nein! Ganz im Gegenteil! Und wenn sich zeigt, dass ein ganzes Fachgebiet eben nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat, dann verschwindet es aus dem wissenschaftlichen Kanon. Astrologie wurde einstmals an Universitäten gelehrt – bis man merkte, dass dieses Hilfsmittel zur Beschreibung der Realität unbrauchbar war.

Was folgt sind seitenweise weitere Belege dafür, dass die Autorin von Wissenschaft – und insbesondere Mathematik – nicht einmal im Entfernsten den Hauch einer Ahnung hat. Mein Lieblingssatz findet sich übrigens in folgendem Abschnitt:

Ohne Respekt vor der Existenz von Zahlen funktioniert die Mathematik nämlich erst gar nicht. Trotzdem verlangte nie einer von Adam Riese, das Dasein der Zahl 714 oder 3165 erst einmal gründlich zu beweisen, bevor er seine Practica verfaßte und aufstieg in den Olymp der Rechengötter. Auch die binomischen Formeln hat noch keiner als „Aberglaube“ identifiziert und dingfest gemacht. Weil sie – natürlich – auf Annahmen, nämlich erfundenen Variablen oder Werten, fußen. Und das, obwohl sie und ihre Formelbrüder und -schwestern allesamt vom Menschen erdacht und nur innerhalb des Systems der Mathematik beweisbar sind.

Das mit den binomischen Formeln, an die man glauben müsse, ist nur eine von vielen lustigen Sequenzen. Erinnert mich an einen sehr schönen Dialog aus dem Buch „Odile“ von Raymond Queneau. Der Protagonist, Hobby-Mathematiker und ich-Erzähler spricht mit einem Bekannten namens Saxel – und erklärt die Auflösung von Gleichungen ersten und zweiten Grades. Saxel glaubt etwas verstanden zu haben …

Meine Intelligenz wird unheimlich: die Quadratwurzel. Die Quadratwurzel, das ist das Bemerkenswerte. Und ich sehe auch worauf sie hinaus wollen: das ist klar, das ist einfach, das ist schön. Für die Gleichung dritten Grades muss man eine Kubikwurzel ziehen, für die Gleichung vierten Grades eine vierte Wurzel und für die Gleichung fünften Grades eine fünfte Wurzel und für die Gleichung sechsten Grades eine sechste Wurzel und so fort. Das ist logisch! Logisch einfach, nicht wahr?

Nein, vom fünften Grad an stimmt nämlich nichts mehr.

Aber wieso denn das?

Es ist unmöglich, Gleichungen über den vierten Grad hinaus algebraisch aufzulösen, ausgenommen ganz besondere Fälle. Die allgemeine Gleichung lässt sich nicht ausführen.

Man weiß eben nicht wie’s gemacht wird

Man beweist es.

Das ist ja skandalös.

Aber weiter zum Schwurbeltext dieser Frau. Sie schreibt:

Astrologie funktioniert.

Wer hätte gedacht, dass eine Astrologin solcherlei behauptet?

Das ist das große, verrufene Wunder für die, die um sie wissen. Zu denen übrigens auch ich gehöre.

Welch Überraschung! Aber dem nächsten Kurzsatz …

Deshalb heisst es Wissenschaft.

… muss ich dann doch heftig widersprechen. Es ist eben keine Wissenschaft – auch wenn man für die Deutung eines Horoskops sehr viel „Wissen“ erwerben muss. Wenn ich alle Ergebnisse, alle Torschützen, alle Spielverläufe der Fußball-Bundesliga auswendig kennen würde, dann wäre das noch lange kein Beleg für irgend einen fußballerischen Sachverstand (den ich mangels Interesse definitiv nicht habe) – bestenfalls könnte ich damit zeigen, dass ich eine Menge unnützes Wissen in meinem Gehirn speichern kann.

Auch die Psychologie kriegt natürlich ihr Fett weg …

Obwohl sich unsere Arbeit, das Stiefkind der Forschung, häufig viel greifbarerer Parameter bedient, als beispielsweise diese kleine Schwester Psychologie, die mit dem gewichtslosen Pfund der Seele hantiert, fehlt uns immer noch die Eintrittskarte in den Dom der universitären Glaubens-Systeme.

… und mit den Quanten lässt sich immer gut schwurbeln:

Waren Astrologen lange der Ansicht, dass sich ihre Berufung eigentlich (im Sinne einer eher schlampigen Argumentation) über Koinzidenzen (oder Synchronizitäten) erklärt (Saturn macht einen 180-Grad-Winkel zum Mars und ich habe – kausal unabhängig davon – einen bösen Unfall), unterstützen neuere quanten-mechanische oder -technische oder -physikalische Forschungen der anerkannten Naturwissenschaft inzwischen auch wieder eine sehr alte, fast abergläubische Annahme. Die Planeten selbst könnten tatsächlich Wirkungen auf den menschlichen Organismus ausüben. Wenn es also wahr sein sollte, dass Lichtjahre entfernte Protuberanzen auf der Sonnenoberfläche an Akupunkturpunkten auf menschlichen Versuchsobjekten direkt den Hautwiderstand beeinflussen, wäre all das natürlich drin.

Wobei die Sonne natürlich nicht allzu viele Lichtjahre von uns entfernt ist – und das mit den Akupunkturpunkten ist mindestens bullshit hoch 9.

Weitere Beispiele erspare ich mir jetzt. Dieser Text ist wirklich eine absolute Meisterleistung! Die Menge der Abschnitte, aus denen man keinen vollkommen lächerlichen, total verschwurbelten Bullshitsatz extrahieren kann ist genau Null!  Deswegen wohl auch die Überschrift („Das Dilemma einer kleinen Null„). Erschienen ist das übrigens vor einiger Zeit in dieser astrologischen Onlinepostille.

Da die Autorin ihren Text unter dem Kürzel „sri“ veröffentlicht hat könnte man auf die Idee kommen, dieses „sri“ in Zukunft als Maß für solcherlei Bullshitschwurbelei zu definieren. Ich würde diesem Essay 100 sri für den durchschnittlichen Bullshitfaktor pro ausgedruckter Seite geben, als Referenzwert sozusagen (… wozu die formalen Besonderheiten des Textes durchaus mit beitragen). Kennt jemand einen Text mit noch mehr „sri„?

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Aberglaube scheint unrentabel

20 08 2012

… zumindest scheint es so, wenn man sich die bisherige Perfomance des „Aberglauben-Fonds“ anschaut, den ein Herr namens Shing Tat Chung vor einiger Zeit aufgelegt hat. Das Ganze ist allerdings als Kunst-Projekt zu verstehen, wie der Mann in einem Interview mit jetzt.de erläuterte.

Tatsächlich kann ein Fonds ja theoretisch jede nur erdenkliche Anlagestrategie verfolgen, die Verantwortlichen müssen sich dann nur daran halten – und genug Investoren finden, damit sich die Sache dann rentiert. In diesem Fall wird eben nach verschiedenen abergläubischen Regeln gehandelt – wobei die Details zumindest teilweise im Dunkel liegen (welche Aktien ausgewählt werden ist zum Beispiel völig unklar). Im verlinkten Interview werden immerhin ein paar Regeln offen gelegt:

Zum Beispiel die Zahlen. An bestimmten Tagen wie dem 4., 13. oder 17. des Monats kauft er nicht, weil das Unglückszahlen sind. Er kauft, wenn der Index einen „glücklichen“ Wert hat, zum Beispiel 888, eine Schnapszahl; bei einem unglücklichen Wert, in dem etwa eine 13 vorkommt, verkauft er. Das sieht dann so aus: Wenn der Wert des FTSE 100 Index (der wichtigste britische Aktienindex, Anm. d. Red.) zum Beispiel bei 5.413 ist, verkauft er.

Der Computer hat Angst vor Vollmond, Neumond ist dagegen gut. Eine Sonnenfinsternis ist schlecht. Außerdem schafft sich der Algorithmus seine eigenen Glücksregeln, so wie wir das auch manchmal tun. Wenn wir zum Beispiel ein Tennismatch gewinnen, schieben wir das auf unsere „Glückssocken“ und ziehen sie beim nächsten Mal wieder an. Wenn der Computer mit einer Aktion Erfolg hat, wiederholt er sie ebenfalls, so lange, bis er damit kein Glück mehr hat.

Die Details würden mich ja wirklich interessieren, aber scheinbar ist an diese nicht heranzukommen. In der Realität scheint die abergläuische Anlage sowieso nicht allzu erfolgreich zu sein. Auf der Webseite wird aktuell (20.8. 22:00 Uhr) eine Performance von -8,78% angegeben, also ein satter Verlust – aufgelaufen seit dem 1. Juni dieses Jahres, also in nicht einmal 3 Monaten. Wenn man das mit der Entwicklung des im Interview erwähnten britischen Aktienindex FTSE100 vergleicht, wird es noch verlustreicher, denn dieser Stand zu Handelsbeginn am 1.6. bei 5.320,90 Punkten und aktuell bei 5.852,40 Punkten, hatte also in dieser Zeit ca. 10% zugelegt. Aber noch hat der Aberglauben eine Chance, denn in den nächsten Monaten könnte das auf diesen Regeln beasierende Computerprogramm ja noch den ein oder anderen Anlageerfolg erzielen. Ich hab‘ mir auf jeden Fall schon mal eine Erinnerung für Ende Mai 2013 in den Kalender eingetragen um das Ende dieses „Kunstwerks“ mitzuerleben.





Kühe, Hühner und Radioprogramme

17 08 2012

Vor gut zwei Wochen fiel mir dieser Artikel auf, in dem ein Beitrag auf DRadio Kultur zurecht als kritiklose Werbung für den absoluten Nonsens „Tiertelepathie“ dargestellt wurde. Dass es auch anders geht zeigte die Redaktion von SWR2-Wissen im Januar 2011. In einem immer noch als downloadbarem mp3-File zur Verfügung stehenden halbstündigen Sendung mit dem Titel „Was sagt die Kuh, die muht?“ zeigte der Sender wie man das Thema „Kommunikation mit Tieren“ wesentlich sachlicher darstellen kann. Nachdem zunächst eine Tierkommunikatorin von einer Kuh erfahren will, dass diese jetzt doch lieber sterben möchte (… weil sie ihre Leistung nicht mehr bringen kann!!!!!!) wird das ganze Spielchen durch einen einfachen Test entlarvt: zwei Tierkommunikatorinnen lassen sich von ein und derselben Kuh etwas erzählen … … und liefern völlig widersprüchliche Ergebnisse. Warum das so ist erklärt  Dr. Peter Brugger ausführlich und entlarvt die vermeintlichen Fähigkeiten der TierkommunikatorINNen als bloßes Wunschdenken in Verbindung mit bekannten anderen psychologischen Faktoren (Barnum-Effekt etc.). Auch auf die bekannte Geschichte vom „Klugen Hans“ wird in der Reportage als Paradebeispiel eines vermeintlichen Effekts eingegangen. Dass man aus den Lautäußerungen der Tiere möglicherweise tatsächlich auf irgendetwas schließen kann ist natürlich ein ganz anderes Thema – das ebenfalls (für Kühe) beleuchtet und von den behaupteten Fähigkeiten der esoterischen Tierkommunikation klar abgegrenzt wird.

Schade eigentlich, dass sich bei DRadio-Kultur niemand das halbe Stündchen Zeit genommen hat, um in diese Sendung reinzuhören … … wäre doch auf der Fahrt zur Tierkommunikatorin Zeit genug gewesen …





Zwei dumme Videos

8 08 2012

Ich weiß ja nicht warum der Stern dieses Video online gestellt hat – vielleicht um die Dummheit indischer vermeintlicher Anlageprofis zu zeigen? Darin wird gesagt, dass diese (also zumindest einige) selbst ernannten Anlageprofis gerne zum Astrologen gehen um sich von diesem ihre Anlageentscheidungen absegnen zu lassen. Wow! Es gibt also in Indien astrologiegläubige Menschen! Sensationell! Wer hätte das gedacht? Im aufgeklärten  Deutschland kann es so etwas ja ganz bestimmt gar nie nicht geben! Und der Astrologe schwurbelt sich dann auch noch einen ab:

„Wir haben die wundervolle Wissenschaft der Astrologie in die Wirtschaft integriert. Wir nennen es Finanz-Astrologie. Das neue Konzept heißt Sri Drishti. Das ist die Vision von Mahalaxmi, der Göttin des Reichtums. Sie sorgt für Wohlstand.“

Klar! Aber nur dann wenn die Börse dem Anleger auch „gewogen“ war … … gäbe es eine solche Methode, die Anleger dieser Welt würden alle danach handeln – und dadurch grandios scheitern! Wenn alle ein astrologisches Kaufsignal bekommen, dann gäbe es ja – wegen dem astrologischen Kaufsignal – keine Verkäufer, und damit könnte keine Order der Sternenfuzzies ausgeführt werden! Aber wer erwartet schon von solcherlei Aussagen echte Börsenkenntnisse …

Ein anderes Video wird hier erwähnt und verlinkt. Es geht um den Untergang unseres schönen Nachbarlands Österreich. Der wird nämlich mit drastischen Worten angekündigt und soll nach Meinung eines christlich motivierten Dummschwätzers irgendwann drohen. Irgendwann ist ja immer gut … … aber immerhin will der Mann noch wissen, dass das Ganze mit Überschwemmungen und vom Himmel fallenden Feuern zusammen hängen soll – und dass natürlich der Verfall von Sitte und Moral sowie Homosexualität an der ganzen Sache Schuld sein wird.  Gäääähn, das ist jetzt aber wirklich so vollkommener Blödsinn, dass man diesen nur mit einem uralten Video eines Karnevalsschlagers von1954 beantworten kann:








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