Uri Geller lässt den Brexit ausfallen!

22 03 2019

OK, in den letzten Wochen habe ich vor lauter Sammeln von Prognosen hier gar nichts geschrieben (die Liste der Prognosen für 2019 wird irgendwann signifikant erweitert) und sowieso habe ich noch ein paar andere Dinge zu tun, aber Uri Geller hat es geschafft, dass ich hier wieder mal etwas schreibe, Er will nämlich den Brexit verhindern, indem er der britischen Ministerpräsidentin via Telepathie quasi befiehlt, den Brexit dann doch nicht zu machen. Wer das nicht glaubt der lese hier, da, oder dort nach. Man kann natürlich nur abwarten, ob die Premierministerin wirklich für diese Art von Telepathie empfänglich sein sollte oder ob sie einfach nur aus politischen Gründen den Brexit absagt – immerhin hatte Uri Geller ja auch den Sieg vin Donald Trump vorhergesagt – weil dessen Name 11 Buchstaben hat. Theresa May hat nur 10, vielleichtsollte sie sich noch einen Buchstaben irgendwo zulegen, damit sie gemäß Gellers 11-Buchstaben-Regel doch noch zu einer Anführerin wird.





Ein astrologischer Wahrsagercheck: Frau Keidel-Joura hat immer Recht!

4 01 2019

In einer selbst verfassten Pressemeldung auf openPR mit dem Titel

Wahrsagercheck 2018: Treffsichere Sterne

setzt sich die Bremer Astrolgin Christine Keidel-Joura mit ihren eigenen Prognosen für das abgelaufene Jahr 2018 auseinander und hat natürlich nur Treffer entdeckt. Dass ich die treffer von Frau Keidel-Joura nirgends vermerkt habe liegt natürlich daran, dass mir ihre Prognosen schleicht und einfach unbekannt waren. Erstellt hatte sie diese für eine Veranstaltung, und ja, sie scheint dort Vorhersagen gemacht zu haben, denn:

„Die Astrologie zeigt Tendenzen, Wahrscheinlichkeiten, Bildhaftes. Sie dient vor allem der Sinnfindung. Manchmal sind die Konstellationen allerdings ziemlich eindeutig. Dann ist es auch möglich, Vorhersagen zu wagen“, so die Astrologin.

Und welche Prognosen hat sie gewagt? Zum Beispiel diese:

Schon im letzten Januar hat sie beim Themenabend zu den Konstellationen im neuen Jahr geäußert, dass wir 2018 in Bremen wieder deutliche Chancen auf mehr Sonne und einen schönen Sommer haben würden.

„Chancen auf mehr Sonne“ gilt für jedes Jahr, denn auch wenn es den ganzen Sommer geregnet hätte, die Chance, dass im Sommer die Sonne scheint, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass der Sommer aber wegen irgendeiner Sternkonstellation besonders heiß wurde, das dürfte bei Meteorologen Kopfschütteln hervorrufen.

Dass es im Sommer 2018 recht reiß hergehen dürfte, war zudem an der einmaligen Mondfinsternis in Verbindung mit einer besonderen Mars-Konstellation zu erkennen. Hier kam unser hell leuchtender Nachbarplanet der Erde so nahe wie zuletzt im Hitzesommer 2003.

Um welche Mars-Konstellation ging es? Wie war das Wetter, als diese Konstellation das letzte Mal herrschte? OK, der Mars war in 2018 nah an der Erde und 2003 auch – und 2003 gab es auch eine Hitzewelle – aber wenn das zusammenhängen würde, dann könnten das wahrscheinlich die Meteorologen erklären. Eine weitere Prognose sieht Frau Keidel-Joura als Treffer:

„Neue Erfahrung in alten Systemen“, lautete außerdem ihr Titel für die Konstellationen im Juni und Juli 2018.

Natürlich fand Frau Keidel-Joura dafür „Entsprechungen“, egal ob bei Trump, der EU, oder mit der Maaßen-Affäre – aber Moment, die war doch wirklich erst ab September, so dass die Prognose dafür nicht gelten kann. Und irgendwelche Nachrichten, die zu seiner Blabla-Prognose passen lassen sich immer finden. Auch die Börsenprognose von Frau Keidel-Joura ist windelweich:

An der Börse kann es zu einer Konsolidierung kommen.

Ja, kann es. Oder auch nicht. Da eine Konsolidierung Seitwärts- oder Abwärtsbewegung der Kurse bedeuten kann, ist eine solche Prognose also nicht gerade sensationell und die Kursverluste am Jahresende sind auch für diese „Prognose“ kein Beleg

Wenn Frau Keidel-Joura ernsthaft daran interessiert ist kann sie mir ja ihre Prognosen für 2019 schicken (ich würde sie nicht veröffentlichen), allerdings sollte sie auch dazu schreiben was als Beleg für einen Eintritt der Prognose gelten soll und was eben nicht. Ansonsten haben ihre Prognosen die Qualität der folgenden Verkehrsnachricht:

Im Sendegebiet kann es aktuell zu Staus auf Autobahnen kommen.

Jeder Stau macht die „Nachricht“ richtig, wenn kein Stau da ist ist sie auch richtig – aber hilfreich ist das natürlich nicht.

*Update: Ich hatte Mond und Mars verwechselt und musste deswegen einen Abschnitt korrigieren. Frau Keidel-Joura hatte hier recht, der Mars war 2018 wirklich ähnlich nahe  der Erde wie 2013 (da gab es auch eine Hitzewelle), das ist aber ein astronomischer Fakt und hat mit Astrologie nichts zu tun.

 





Post vom Eso-Bot

30 12 2018

Meine Mailadresse auf web.de nutze ich seit fast 20 Jahren nicht mehr, aber immerhin funktioniert noch die Weiterleitung auf meine „normale“ Mailadresse und manchmal – so alle 3 Monate – schafft es eine Mail von dort am SPAM-Ordner vorbei in meinen richtigen Postkorb. Heute war es mal wieder so weit, und die eingehende Mail stammte von einem Medium namens Amanda, und trug die folgende Überschrift:

Wende das schlechte Schicksal ab und erhöhe Dein Glück jetzt

Im Text las ich dann:

Deine Energie hat mich in einer wunderschönen Vision erreicht. Ich sehe Dich an einer Kreuzung stehen.
Es kann jetzt in beide Richtungen gehen, entweder wird alles gut oder eine Katastrophe wird zuschlagen.

Ach, Du willst mir Angst machen? Es droht eine Katastrophe?

Ich habe die Gabe das Schicksal zu Deinen Gunsten zu wenden. Das bedeutet, dass Deine Geldsorgen bald vorbei sind und Du über eine menge Geld verfügen wirst.

Nun ja, Geld kann man immer brauchen, auch wenn es eine kleine oder klein geschriebene „menge“ ist, aber Geldsorgen habe ich zur Zeit definitiv nicht.

Das Einzige was ich von Dir brauche ist Deine Zustimmung, Dein Schicksal von mir ändern zu lassen. Ich möchte Dich bitten schnell auf den Link zu klicken.

Der Link führt zu einem Chatfenster, das sich wie folgt füllt:

2018_12_30_2259

Tja, Amanda, falsch …

 





Alle Jahre wieder, auch 2018: Die alljährliche Prognoserückschau

13 12 2018

Auch wenn es im letzten halben Jahr hier absolut still war, die Prognoserückschau gibt es natürlich trotzdem. Voila:

Nur Hellseher sahen Deutschlands WM-Sieg

Auch 2018 lag die Augurenzunft oft spektakulär daneben

Der mexikanische Hellseher Antonio Vázquez und die Liechtensteiner Astrologin Susy Schädler waren sich einig: Deutschland wird 2018 wieder Fußballweltmeister – oder erreicht zumindest das Finale (Astrologin Karin Ploog). Aber während die Vorrundenpleite von Jogis Elf eine Premiere in der Fußballhistorie war, sind die Pleiten der Hellseher der alljährliche Normalfall. Für die GWUP e.V. (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) hat der Mainzer Mathematiker Michael Kunkel für das ablaufende Jahr wieder einmal die Prognosen von Hellsehern, Astrologen und Wahrsagern beim Wort genommen und das Versagen der esoterischen Zukunftsdeuter dokumentiert.

„Bei Prognosen zu konkreten Ereignissen, wie einer Fußball-WM, können auch Hellseher durchaus den einen oder anderen Treffer landen.“ erläutert Kunkel. „Eine Mannschaft muss ja am Ende gewinnen, und das hat dann bestimmt auch ein Wahrsager vorhergesehen.“ Tatsächlich wurde auch das Scheitern der deutschen Mannschaft vorausgesagt, allerdings nicht explizit in der Vorrunde und immer mit einem damit verbundenen Rücktritt des Bundestrainers. Bei anderen Prognosen ist es von vorneherein klar, dass diese nicht eintreten können, sondern bestenfalls der Belustigung des Publikums dienen. Die Meisterin solcher absurden Prognosen ist das kanadische Medium Nikki Pezaro. Für 2018 hatte sie über 400 Voraussagen auf ihrer Webseite veröffentlicht, und neben einer großen Zahl an Naturkatastrophen, Amokläufen und Terroranschlägen überall in der Welt auch die Entdeckung eines etwa drei Meter großen Riesenkaninchens, die Geburt einer rosafarbenen Kuh in China und einen Banküberfall durch einen Papagei vorausgesagt. „Mich hätte interessiert wie der Papagei seine Beute abtransportiert“, kommentiert Kunkel schmunzelnd.

Einen Schwerpunkt bildeten auch 2018 diffuse Katastrophenprognosen bis hin zu mehreren angedrohten Weltuntergängen. Wie gewohnt, fielen die Weltuntergänge aus und die Katastrophenprognosen waren so schwammig, dass sie nicht zu bewerten waren. „Erdbeben in Asien, Wirbelstürme in der Karibik, Waldbrände in Kalifornien – das alles gibt es in jedem Jahr, aber ohne genauere Hinweise auf Zeit und Ort sind solche Voraussagen vollkommen wertlos“, meint Kunkel und vergleicht das mit einer Verkehrsdurchsage im Radio à la „Morgen wird es im Sendegebiet einen Stau geben“. Wahrscheinlich richtig, aber vollkommen sinnlos, denn wenn ich nicht weiß, wann und wo der Stau sein wird, kann ich mich auch nicht danach richten…

Die Regenbogenpresse kümmert sich derweil wie üblich eher um die üblichen Promiprognosen: Gesundheit, Liebesglück, Kindersegen und Karriere – darüber können insbesondere Astrologen wortreich fabulieren. Für 2018 gab es viele Voraussagen zum neuen Paar im britischen Königshaus, wobei die Prognose einer Hochzeit zwischen Prinz Harry und Meghan Markle im Dezember 2017 (Nikki Pezaro) schon ziemlich dreist war – denn bereits im November waren die Verlobung und die anstehende Hochzeit angekündigt worden. Neben vielen Prognosen über rosarote Liebeswolken sticht die Negativprognose von Piers Morgan heraus: Der Expartner von Markle sollte sich vom Dach der Hochzeitskirche abseilen und sich mit dem Bräutigam einen Boxkampf liefern. „Das wäre eines der Bilder des Jahres geworden!“, ist sich Kunkel sicher. Dass nach einer blaublütigen Hochzeit dann über eine kommende Schwangerschaft gemutmaßt wird, ist völlig normal – und oft auch nicht falsch. Ein spektakulärer Prognosetreffer sieht anders aus.

Antonio Vázquez hatte übrigens doch noch ein Erfolgserlebnis bei einer Fußballprognose: Als Mexikaner sagte er den Sieg der mexikanischen Kicker gegen Deutschland richtig voraus und änderte noch vor Turnierbeginn auch seine Prognose zum möglichen Titelträger. Nun sollte ein Team aus einem Land mit einer romanischen Sprache gewinnen – Kunkel findet diesen Teil seiner Vorhersage geschickt formuliert: „Das passte auf viele teilnehmende Länder, ein Treffer wäre bei dieser Prognose schon statistisch nicht unwahrscheinlich gewesen.“ Da Vázquez den Sieger aber auch noch außerhalb Europas verortete lag er aber auch hier daneben.





Wer wird Fußballweltmeister 2018?

11 06 2018

Nur noch wenige Tage, dann wird es für manche Menschen hierzulande wieder einmal nur ein Thema geben: Fußball! Obwohl, glaubt man dem selbst ernannten Bibelforscher Jean-Marc Joseph Rodrigue, dann wird es 2018 gar keinen Weltmeister (mehr) geben, da die Welt bereits mitten in der Vorrunde (am 24. Juni) wieder einmal ihr Ende finden soll. Aus der Augurenzunft sind mir bisher erst zwei Prognosen bekannt (ich schaue in den nächsten Tagen nochmal intensiver nach), und die sehen für den Titelverteidiger sehr gut aus. Sowohl der mexikanische „Seher“ Antonio Vázquez, als auch die Astrologin Susy Schädler aus Liechtenstein versprechen Löws Kickern den erneuten Titelgewinn.

Etwas ernsthafter nehmen es natürlich die eher akademischen Prognostiker, von denen auch dieses Mal wieder einige am Start sind. Bei Kickform.de wirbt man mit einer WM-Fußballformel, laut deren Beschreibung die Europameisterschaft „100.000 Mal durchgespielt“ wurde. Dass trotzdem Brasilien gewinnen soll überrascht dann doch. Hier die Top 5 bei kickform und die jeweilige Wahrscheinlichkiet für einen Titelgewinn:

  • Brasilien (37%)
  • Deutschland (17%)
  • Spanien (15%)
  • Frankreich (7%)
  • Portugal (6%)

Bei dieser statistischen Prognose eines Teams um Achim Zeileis von der Universität Innsbruck sind die Unterschiede zwischen den Wahrscheinlichkeiten für die einzelnen Länder wesentlich geringer, aber das Ergebnis ist – nach 1000000 Simulationen – ähnlich:

  • Brasilien (16,6%)
  • Deutschland (15,8%)
  • Spanien (12,5%)
  • Frankreich (12,1%)
  • Argentinien (ca. 8,3%)

Eine ganz andere Prognose gibt es auf giga.de. Für das Portal hat ein Youtuber namens GoldenFM das Turnier 100 mal durchgespielt und liefert folgende Reihenfolge:

  • Belgien (22 Siege)
  • Frankreich (17 Siege)
  • Brasilien (15 Siege)
  • Spanien (10 Siege)
  • Deutschland (7 Siege)

Bei dem Spielehersteller EASports gibt es auch eine Prognose, und die sagt einen finalen Sieg Frankreichs im Finale gegen Deutschland voraus – mit 4:3 im Elfmeterschießen. Im Handelsblatt werden gleich mehrere Unternehmen genannt, die sich an einer Prognose der WM versuchen. Bei der DEKA-Bank hat Brasilien (7,7%) knapp die Nase vor Deutschland (7,3%), die Commerzbank sieht Deutschland mit 18,3% vorne und der Unternehmensberater Deloitte sieht Deutschland im Finale gegen Brasilien mit 2:1 siegen … … aber natürlich ist das Ganze nicht allzu bierernst zu nehmen.

Viel Spaß macht auch dieses Mal wieder die Seite fussballmathe.de. Dort sieht es – mit Standardeinstellung und 1000 Simulationen – bei den Top 5 wie folgt aus:

  • Brasilien (27,23%)
  • Deutschland (16,97%)
  • Spanien (15,87%)
  • Frankreich (8,49%)
  • Argentinien (7,00%)

Aber man kann dort die Gewichtung der verschiedenen Parameter ändern und dann auch zu ganz anderern Ergebnissen kommen. Setzt man zum Beispiel die Parameter ELO-Punkte und Mannschaftswert auf völlig belanglos und bewertet nur nach dem Kriterium „Historische Ereignisse“ sehen die Wahrscheinlichkeiten ganz anders aus:

  • Brasilien (20,10%)
  • England (16,35%)
  • Spanien (13,41%)
  • Dänemark (8,32%)
  • Deutschland (6,68%)

Auf jeden Fall macht das Spielen auf fussballmathe.de richtig viel Spaß. Für das firmeninterne Tippspiel unter den Kollegen habe ich dieses Mal – mangels vorhandenen Fußballkenntnissen – für die Vorrunde so lange mit dem Simulator herumgespielt, bis Portugal Gruppensieger war. Meine Frau und ich wollen ja während der WM mal wieder das beste Mainzer Fischrestaurant besuchen, und bei Fußballspielen der portugiesischen Nationalmannschaft gibt es dort immer ganz besondere Leckereien frisch vom Grill.

Die bei den letzten Fußballevents hier in epischer Breite aufgelisteten Orakeltiere müssen dieses Mal ohne meine Kommentare auskommen, es sei denn dabei gibt es sehr  spannendes oder ungeheuer unterhaltsames Viehzeug – ansonsten ist diese Variante Abschreckung genug.

 

 





Versäumte Videos: Hank’s Ass von 2013 …

17 05 2018

… ist wirklich klasse und sollte auch hierzulande weiter geteilt werden, insbesondere weil es seit 2016 deutsche Untertitel gibt:

(Danke an Claudia W., die das auf Facebook geteilt hat)





Vormerken: Am 24. Juni fällt wieder ein Weltuntergang aus

8 05 2018

Dieses Mal soll es ein Sonntag sein, denn am 24. Juni soll wieder einmal die Welt untergehen. das meint zumindest der Versschwörungstheoretiker Jean-Marc Joseph Rodrigue, der dieses Datum irgendwie berechnet haben will indem er die Zahlen 666 (böse!) und 42 (woher er die hatte ist unbekannt, aber ich hätte eine Idee) kombiniert und dann irgendetwas gerechnet hat. Eine andere Quelle beschreibt das so:

Mathieu Jean-Marc Joseph Rodrigue addierte also die Zahl 666 und die 42 Monate mit seinen früheren Berechnungen und erhielt so das Datum für den Weltuntergang

Hier wird der Mann sogar noch als „Forscher“ bezeichnet … … aber egal, er wird genauso daneben liegen wie David Meade, dessen Weltuntergang erst vor Kurzem – am 23. April – hätte stattfinden sollen. War natürlich nichts, denn der von ihm seit Jahren propagierte Extraplanet im Sonnensystem will sich weder zeigen noch auf Kollissionskurs mit der Erde gehen. Was hinter solchen Meldungen steckt steht hier:

Obwohl ihn die Wissenschaft also längst als Unsinn enttarnt hat, wird Nibiru in schöner Regelmäßigkeit alle paar Jahre aus der Mottenkiste geholt und aufpoliert. Doch warum halten so viele an ihrem Irrglauben fest? Im Falle von David Meade lässt sich diese Frage ganz einfach beantworten: Er macht gutes Geld mit seinem gedruckten Geschwafel über Nibiru. Mehrere Bücher zu dem Thema gehen auf sei Konto, auf seiner Webseite verlinkt er auf eine Firma, die Luxus-Untergrund-Bunker zum Überleben eines Atomschlags herstellt. Denn der Weltuntergang ist längst zu einem eigenen Industrie-Zweig geworden.

Stimmt, und dieser „Industriezweig“ stinkt zum Himmel. Aber es scheint genug Menschen zu geben, die sich von solchen schwachsinnigen Lügen verarschen lassen wollen.

Wenn ich Lust auf Lügen habe, dann suche ich auf YouTube die Stimme des kürzlich verstorbenen Schauspielers Wolfgang Völz in seiner (Sprech-)Rolle als Käpt’n Blaubär! Das sind zwar auch Lügen, aber sehr charmante, wie zum Beispiel diese:








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