Die Angst der Homöopathen vor der Öffentlichkeit (mit aktuellem Update)

6 02 2018

Aus dem Internet – insbesondere Facebook – kennt man das ja: Unliebsame Kommentatoren werden geblockt, deren Beiträge kommentarlos gelöscht. Was macht man aber, wenn man nicht im Internet unterwegs ist sondern an einer Uni eine „Ringvorleseung“ anbietet? Man macht die Kritiker auf Old-School-Art mundtot!

So geschehen an der Uni Kiel, und dankenswerter Weise von ein paar Studenten ordentlich dokumentiert. OK, die „Ringvorlesung“ war schon mal keine Veranstaltung der Universität, wollte aber wohl mit der Wahl des Titels „Ringvorlesung“ irgendwie suggerieren, dass es sich um eine offizielle Veranstaltung der Universität handelte. War es aber gar nicht …

Die erste Veranstaltung sollte eine Einführung in die Homöopathie beinhalten und wurde – wie die ganze Veranstaltungsreihe – natürlich nicht von der Uni veranstaltet sondern fand mit finanzieller Unterstützung der einschlägig bekannten Carstens-Stiftung (die „Ringvorlesung“ im Sommersemester 2017 wurde dort auch beworben) statt. Das weitgehend neutrale Protokoll dieser Veranstaltung hatte jedoch Folgen. Denn ab dem zweiten Termin hatten die Veranstalter keine Lust mehr auf solche Protokolle und bemühten fadenscheinige Begründungen um den Zuhörern einen Maulkorb zu verpassen. Das gelang in Form einer von den Zuhörern eingeforderten „Schweigepflichtserklärung“, die auf der verlinkten Seite netterweise abgebildet ist. Es ist schon komisch, dass man eine Werbeveranstaltung für die Homöopathie macht und dann den Zuhörern verbietet darüber zu reden. Aber es wurde noch schlimmer …

Bei der dritten Veranstaltung sollten sich die Unterzeichner der Schweigepflichtserklärung sogar noch ausweisen! Man kann natürlich dem Veranstalter hier ein gewisses Hausrecht zugestehen, aber wenn man das Ganze „Ringvorlesung“ nennt, dann ist das schon sehr deplaziert. Aus der Beschreibung des – abgebrochenen – Besuchs der dritten Veranstaltung ist dann auch der wahre Grund der eingeforderten Schweigepflichtserklärung klar ersichtlich: Man wolle solche Protokolle wie von der ersten Veranstaltung verhindern …

Tja, liebe Homöopathen, Kritiker mundtot machen ist eine ziemlich lächerliche Strategie. Wenn ihr nicht wollt, dass irgendjemand über eure „Vorlesungen“ berichtet, dann haltet sie statt an der Uni („Ringvorlesung“? Pah!) in Hinterzimmern von Kneipen oder in der Praxis eines eurer Mitglieder ab – an der Uni hat dieser Nonsens schon lange nichts mehr zu suchen (es sei denn ihr könnt Evidenz nachweisen). Denk- und Diskussionsverbote von den Besuchern eurer Veranstaltungen zu fordern ist aber einfach nur armselig. In anderen Zusammenhängen werbt ihr doch sehr gerne für euren Kram

Bleibt zu hoffen, dass die Uni Kiel sich wenigstens für die Zukunft die Titulierung dieser Werbeveranstaltung als „Ringvorlesung“ verbittet (… oder keine Räume mehr zur Verfügung stellt).

Update: Die letzte „Ringvorlesung“ – terminiert auf den 30.01.2018 – wurde „aus persönlichen Gründen der Referentin“ (!!!) abgesagt. Noch besser aber ist, dass sich das Präsidium der Universität wie folgt äußerte:

[…] ich kann Ihnen bestätigen, dass das Präsidium der CAU den Arbeitskreis gebeten hat, zukünftige Veranstaltungen in anderen Räumlichkeiten abzuhalten. Vonseiten der Universität werden keine Räume mehr zur Verfügung gestellt. Eine detaillierte Bewertung der Veranstaltungsinhalte war mit dieser Entscheidung allerdings nicht verbunden […]

Klingt gar nicht mal schlecht! Danke an eNBeWe, aus dessen Blog über „Coding, Life and more“ de meisten Informationen stammen. Sehr gute skeptische Basisarbeit und dann auch noch erfolgreich! Klasse!

Advertisements




Homöopathische Blähungen

22 01 2018

Die Deutsche Apotheker-Zeitung hat in den letzten Monaten durchaus kritisch über Homöopathie und Heilpraktiker berichtet, umso ärgerlicher dann der Werbeartikel von letzter Woche. Es ging um Mittel gegen Blähungen bei Babys und dabei wird auch ein brandneues Mittel völlig unkritisch erwähnt, dass auf der Herstellerseite mit folgenden Worten angepriesen wird:

Carum Carvi® Baby-Kümmelzäpfchen sind ein homöopathisches Arzneimittel mit Auszügen aus natürlichem Kümmel.

OK, in den Zäpfchen ist Kümmel drin, aber irgendeine Indikation darf natürlich nicht angegeben werden:

Registriertes homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angaben einer therapeutischen Indikation. Tritt während der Anwendung des Arzneimittels keine Besserung der Beschwerden ein, ist medizinischer Rat einzuholen.

Der Hersteller ist selbst ernannter Speziallieferant und beschreibt seine Produktlinie wie folgt:

Die Pädia-Produkte eignen sich für Groß und Klein – für Babys kurz nach der Geburt und Kinder im Jugendalter. Wir entwickeln sie mit all unserer Kompetenz und Erfahrung, die wir uns als Spezialist in der Kinderheilkunde über die Jahre hinweg erworben haben. Verantwortungsbewusst passen wir sie immer wieder erneut an gestiegene Anforderungen und neue wissenschaftliche Entwicklungen an.

Das mit den „neuen wissenschaftlichen Entwicklungen“ ist angesichts eines neuen „homöopathischen“ Produkts natürlich sehr seltsam, ignoriert das doch sämtliche diesbezüglichen Forschungsergebnisse. Noch seltsamer aber wird es wenn man sich das Produkt näher anschaut, denn irgendwie scheint der Hersteller das mit der Homöopathie nicht verstanden zu haben.

Nehmen wir als erstes das Simile-Prinzip, das beim Informationsnetzwerk Homöopathie wie folgt beschrieben wird:

Was bei Gesunden bestimmte Symptome auslöst, wird Patienten verabreicht, die ähnliche Beschwerden schildern. Ein Beispiel: Weil Bienenstiche eine schmerzhafte Schwellung auslösen, soll „potenzierte Biene“ schmerzhafte Schwellungen heilen.

Bei Blähungen würde man also als homöopathisches Mittel etwas mit Zwiebeln oder Weißkohl vermuten, und tatsächlich findet man hier als Indikation für „Allium Cepa“ (Zwiebel) unter (vielen) anderen:

Flatulenz (Blähsucht)

Aber das neue Mittel besteht aus Kümmel! Kümmel? Als homöopathisches Mittel gegen Blähungen? Ist Kümmel nicht ein altes Hausmittel GEGEN Blähungen? Doch, ist es, wie man beim Netdoktor nachlesen kann. Also müsste ein homöopathisches Kümmelmittel doch eigentlich Blähungen fördern und nicht lindern …

Immerhin hat man das homöopathische Mittel nicht durch die „homöopathische Potenzierung“ (was das ist kann man auch beim Informationsnetzwerk Homöopathie nachlesen: „Verdünnen und Verschütteln („Potenzieren“) soll die Heilkraft jedes Stoffes verstärken.„) noch weiter – vermeintlich, homöopathisch – verstärk und gibt folgende Mengenangabe an:

Auszug aus Kümmel [Carum carvi, ethanol. Decoctum (Urtinktur (=D1))]

Die Zäpfchen bestehen also aus Kümmel und Alkohol (!!! für Babys????), das irgendwie dem Fett der Zäpfchen beigemischt wird. Immerhin hat der hersteller nicht weiter potenziert sondern gleich irgend eine alkoholische Kümmellösung (vermutlich 1:10) benutzt, denn sonst müssten gemäß homöopathischer Simileregel und der bekannten homöopathischen Potenzierungs(un)logik diese Zäpfchen ja geradezu als Blähungsbooster wirken.

Wir haben also ein homöopathisches Mittel, dass den zentralen Regeln der Homöopathie vollkommen widerspricht. Ich werde mal beim Hersteller nachfragen, warum sich dieses Mittel eigentlich homöopathisch nennen darf bzw. was an diesem Mittel überhaupt homöopathisch ist. Auf die Antwort – wenn denn eine kommt – bin ich schon mal gespannt.





Lustige homöopathische Widersprüche: lactosefreie Lactose und glutenfreies Gluten

20 07 2016

Vor einigen Wochen hatte irgendwo bei facebook – wo kann ich leider nicht mehr finden – irgend ein Skeptiker bei einer großen, auf Homöopathika spezialisierten Onlineapotheke nachgefragt, wie sie denn ihr Homöopathikum „Plutonium Nitricum“ herstellen würden und einige äußerst ausweichende Antworten erhalten. Kurz zusammengefaßt soll irgendeine hohe homöopathische Verdünnung ohne jede radioaktive Strahlung von irgendeinem wissenschaftlichen Labor geliefert und dann weiter potenziert verdünnt worden sein. Kein Wunder, dass das Mittel nur in Hochpotenzen verfügbar ist, gemäß dieses wunderbaren Blogposts galt: „Die niedrigste Potenz ist C30, was einem Gramm Plutonium auf die 10.000-fache Masse des Universums entspricht, als Globuli dann noch auf die hundertfache Menge an Zucker aufgebracht.“ „Galt“ ist richtig, denn das Mittel gibt es in dieser Online-Apotheke inzwischen nicht mehr. Angst mussten sich die Anwender dieses und anderer Homöopathika eh nicht machen, denn bei absolut allen homöopathischen Mitteln dieser Online-Apotheke werden die Inhaltsstoffe wie folgt aufgelistet:

Globuli von Remedia Homöopathie und Salvator Apotheke bestehen aus Saccharose,

Dilutionen von Remedia Homöopathie und Salvator Apotheke bestehen aus Ethanol-Wassergemisch

Na wunderbar! Wenn sowieso in allen Globuli nur Saccharose und in allen Dilutionen nur ein Ethanol-Wassergemisch zu finden ist, wieso dann diese Unterscheidung von mehreren Tausend verschiedenen homöopathischen Stoffen? Dass die eigentlich – zumindest ab einer gewissen Potenz Verdünnung – sowieso nicht in den Globuli oder den Dilutionen enthalten sind, darauf weisen Skeptiker ja häufiger hin, aber auch darauf, dass in Niedrigpotenzen durchaus noch – zumindest das ein oder andere Molekül – des Ausgangsstoff zu finden ist und dass dies dann für starke Allergiker durchaus gefährlich werden kann. Paradebeispiel ist das Mittel Apis, das aus zerdrückten Honigbienen besteht. Dieses gibt es als Dilution schon in einer Verdünnung von D3, also 1:1000 – für starke Bienengift-Allergiker dürfte das durchaus ein Gefährdungspotential darstellen, denn einen allergischen Schock können schon einige wenige Moleküle des Bienengifts auslösen.

Viel interessanter ist aber eine weitere Anmerkung, die sich auch bei allen Homöopathika dieser Online-Apotheke findet, nämlich diese zum Thema Laktose/Gluten:

Homöopathische Globuli und Dilutionen von Remedia Homöopathie und Salvator Apotheke sind laktosefrei und glutenfrei

Nimmt man die oben zitierte Liste der Inhaltsstoffe (gilt wie gesagt für jegliche Homöopathika bei dieser Online-Apotheke), dann ist dieser Hinweis trivial. Ich habe aber leichte Zweifel an dieser Aussage denn verkauft wird auch folgendes Mittel:

aktblog01Wir lernen: In homöopathischer Lactose ist offensichtlich gar keine Lactose drin, selbst dann nicht, wenn rechnerich noch welche drin sein müsste, denn homöopathische Lactose gibt es auch in Niedrigpotenzen, die durchaus noch Moleküle der Ausgangssubstanz enthalten können:

aktblog02Ich bin kein Chemiker, aber eine Verdünnung von 1:10000 bei den Dilutionen dürfte mit Sicherheit noch Moleküle der Ausgangssubstanz enthalten. Also entweder ist hier die Beschreibung bezüglich Laktose und Gluten falsch (und die Inhaltsstoffe!), oder die angebotenen Dilutionen sind eine schlichte Mogelpackung.

Immerhin ist das bei dem homöopathischen  Gluten ein klein wenig anders:

aktblog03

Gluten gibt es also erst ab einer Verdünnung von 1:10000000000, in dieser Dilution könnte aber – wenn mich meine Rechenkünste bezüglich der Avogadro-Konstante nicht täuschen – trotzdem das ein oder andere Teil dieses „Stoffgemischs aus Proteinen“ vorhanden sein – und wieder bleibt nur eine Schlußfolgerung: Entweder die Liste der Inhaltsstoffe und der Hinweis auf die Glutenfreiheit ist falsch, oder die Dilutionen werden nicht ordnungsgemäß hergestellt.

Ich finde es ja wirklich toll, dass hier lactosefreie Lactose und glutenfreies Gluten angeboten werden – als ob die Homöopathie nicht schon lächerlich genug wäre …





Homöopathiewerbung bei T-Online – jetzt noch schamloser!

22 06 2016

Mitte Mai hatte ich mich zu der Ratgeber-Sektion zum Thema Homöopathie im Internetportal von T-Online geäußert, und diese – wegen der mangelnden Hinweise darauf, dass es sich um eine Anzeige handele – als schamlos bezeichnet. Gestern habe ich dort mal wieder nachgesehen und war durchaus überrascht, aber nicht im positiven Sinne. Die Seite gibt es immer noch, absolut wortgleich, aber jetzt ist das Ganze (plötzlich?) keine Anzeige mehr (ganz oben in der Menuzeile erschien früher das – viel zu kleine – Wort „Anzeige“), zumindest gibt es nun keinerlei Hinweis mehr darauf, dass es sich bei diesem Artikel (und anderen) um Werbung handelt. Das ist schon ein wenig eigenartig – man stelle sich vor, das selbe Portal würde plötzlich die Werbung für Mc Donalds, Coca Cola oder VW als redaktionellen Ratgeberinhalt veröffentlichen und als Ratgeber gegen Hunger, Durst oder Umweltverschmutzung bezeichnen … … nein, darauf würde natürlich niemand kommen. Bei der Homöopathie scheint das allerdings anders auszusehen …

Ich habe das dort mal entsprechend kommentiert und bin auf eine Antwort gespannt.





Wenn sich schamlose Werbung als Ratgeber tarnt: Desinformation über Homöopathie bei T-Online

13 05 2016

Bei T-Online gibt es in der Internetpräsenz eine ziemlich große Ratgeber-Sektion, in der man sich über alle nur erdenklichen Themen informieren kann:

tonl01

Ganz rechts gibt es noch die Überschrift „Specials“ – und deren Inhalt ist wirklich, nun ja, speziell! Hier werden nämlich keine von wem auch immer geschriebenen Ratgeber-Artikel angeboten, sondert es handelt sich – im Dropdown eindeutig zu sehen …

tonl2

… um Anzeigen, also reine Werbung. Auf den Unterseiten sieht man dann allerdings nur ganz oben und ganz klein, dass man sich in der Werbeecke befindet (gelb markiert):

tonl03

Übersieht man das sieht es also so aus, als handele es sich z.B. bei den Artikeln zu den Themen Homöopathie und Schüßler-Salze um ganz normale Ratgeber-Artikel mit redaktionellem Inhalt und eben nicht um „Anzeigen“. Manchen mag das bekannt vorkommen, und tatsächlich, Gleiches war und ist bei den „NetMoms“ zu beobachten. Es ist noch gar nicht lange her, da hat die fundierte Kritik an äußerst fragwürdigen „Tipps“ in einem NetMoms-Artikel über den Einsatz von Homöopathie bei Kleinkindern dazu geführt, dass dieser Text in Teilen geändert und dann zumindest ein wenig eindeutiger als Werbung gekennzeichnet wurde. So ziert heute jede Seite zur Homöopathie bei den NetMoms folgendes Logo eines bekannten Herstellers von Homöopathika:

tonl04

Wer bei T-Online diese Anzeigen aufgegeben hat, darüber wird nicht aufgeklärt, aber komischerweise wird jeder Artikel zu Homöopathie von Werbung der DHU umrankt. Ich habe mir einen dieser Artikel, es geht um eine homöopathische Hausapotheke, Satz für Satz angeschaut und meine Kommentare und Fragen in rot dazu gestellt … …

Globuli: Die sanfte Medizin

Als unbedarfter Leser ohne Fachkenntnis erwarte ich jetzt natürlich echte Informationen zum Thema, denn ich bin ja in der Ratgeber-Sektion von T-Online …

Diese homöopathischen Mittel sollten Sie im Haus haben

Husten, Schnupfen, leichte Verletzungen oder eine Prellung: Manchmal lohnt es sich, alternative Heilmittel im Haus zu haben.

Na ja, zumindest für die Hersteller lohnt sich das immer …

Eine homöopathische Hausapotheke im Sammeletui enthält viele nützliche Mittel.

Aus Kundensicht wäre das Wort „nützlich“ meines Erachtens irgendwie zu belegen, den Nutzen für die Hersteller bestreitet niemand (und wir haben es ja hier mit einer Anzeige zu tun).

Wir erklären, welche Präparate sich für welchen Zweck eignen und unterstützend zu einer klassischen Behandlung eingesetzt werden können.

Ein hehres Versprechen, dessen Einlösung gleich überprüft wird. Aber was ist eigentlich eine „klassische Behandlung“?

Natürlich ist die Wirksamkeit bei allen Mitteln höchst umstritten und in keinster Weise wissenschaftlich belegt.

Was ist daran natürlich, wenn die Wirksamkeit „bei allen Mitteln“ umstritten und nicht belegt ist? Wenn ganz oben von Medizin bzw. „sanfter Medizin“ die Rede ist, und wenn versprochen wird dass der Einsatz bestimmter Präparate erklärt wird, dann ist dieser Satz sehr seltsam! Immerhin wird zugegeben, dass die Wirksamkeit der in der Folge vorgestellten homöopathischen (das Wort wurde leider vergessen) Mittel in keinster Weise wissenschaftlich belegt ist.

Ähnliches mit Ähnlichem heilen – auf diesen Grundsatz setzt Homöopathie, die auf den deutschen Apotheker und Arzt Samuel Hahnemann zurückgeht.

Ja, Hahnemann hat das behauptet. Blöd nur, dass der Hahnemannsche Grundsatz in dieser Form auf einem Denkfehler beruht.

Sollten Sie auf homöopathische Mittel setzen wollen, dann gehören einige Präparate am besten in Ihr Hausapotheken-Etui. Das kleine Täschchen passt auch praktisch in die Handtasche und hat die kleinen Helfer so auch unterwegs oder auf Reisen parat.

Schon hier wird also empfohlen für die eigene Hausapotheke Mittel zu erwerben, deren Wirksamkeit „in keinster Weise wissenschaftlich belegt ist“.

Homöopathische Mittel für leichte Verletzungen

Ob Sportverletzung oder Haushaltsunfall – als ein Mittel der Wahl für Zerrungen oder Prellungen gilt Heilpraktikern zufolge Arnica, das es wie alle homöopathischen Mittel in unterschiedlichen Dosierungen gibt.

Das stimmt, Heilpraktiker behaupten das gerne!

Auch beim gewöhnlichen Muskelkater entlastet Arnica die geplagten Muskelstränge.

In welcher Dosierung, bitte? Die Arnica-Pflanze selbst hat übrigens eine ganze Reihe von Wirkungen und wird tatsächlich medizinisch genutzt (Zitat Wikipedia: „… zur äußeren Anwendung bei Verletzungen und bei rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden„), ist aber wegen diverser Nebenwirkungen nicht für innere Anwendungen zugelassen. Als Globuli darf man sie natürlich schlucken, aber blöderweise konnten wissenschaftliche Studien keinen Nutzeffekt homöopathischer Arnikapräparate feststellen. Dieser Satz ist also eine dreiste Lüge!

Als weiteres Notfallmittel sind Rescuetropfen aus Bachblüten bekannt. Sie sollen das seelische Gleichgewicht nach kleineren Unfällen, Verletzungen, Schreckerlebnissen, oder Aufregungen wieder herstellen.

Das hat aber jetzt mit Homöopathie genau so viel zu tun wie Erdnussbutter mit der Erdrotation. Die – bis auf den Alkohol, ein Schnäpschen kann ja tatsächlich ein wenig die Aufregung lindern – völlig wirkungslosen Rescuetropfen gehören nicht zu den Homöopathika und haben in diesem Artikel nichts verloren. Es sei denn der Hersteller möchte hier werben – und siehe da, auf der NetMoms-Seite zur homöopathischen Hausapotheke sind die Tröpfchen auch zu finden (präsentiert von DHU, s.o.)…

Erkältung oder Halsschmerzen – das kann helfen

Belladonna – das Mittel aus Tollkirsche – kann bei Entzündungen und Fieber eingesetzt werden.

Klar kann es da eingesetzt werden, aber was bringt es? Welche Studien zeigen eine positive Wirkung? Und übrigens: Belladonna ist bekanntlich unverdünnt höchst giftig. Dass in dem Text keinerlei Hinweise auf die notwendige Verdünnung (auch wenn‘s die Homöopathen werbewirksam Potenzierung nennen) angegeben ist, finde ich schon recht merkwürdig. 

Bei Verkühlung, Blasenbeschwerden, bei Übelkeit aufgrund zu fettem Essen oder Verdauungsbeschwerden können Sie es mit Pulsatilla versuchen. Die Arznei aus Küchenschelle lindert die Beschwerden.

Hier fehlt wie oben der Hinweis, dass man natürlich nur homöopathisches Pulsatilla einnehmen sollte, denn einer der Inhaltsstoffe der Pflanzen hat doch recht unangenehme Nebenwirkungen (Erbrechen, Durchfall und Schwindelanfälle …), wenn jemand auf die Idee kommen sollte sich an der Pflanze selbst zu bedienen. Und wo sind die Belege dafür, dass diese „Arznei“ die beschriebenen Beschwerden lindert?

Bei plötzlich auftretenden Erkältungs- oder Grippesymptomen, Halsschmerzen, Heiserkeit, trockenem Husten kann Aconitum Linderung verschaffen.

… und schon wieder fehlt der Hinweis auf die einzunehmende Verdünnung – „roh“ verzehrt kann der Eisenhut (eine der giftigsten Pflanzen Europas) dafür sorgen, dass man in Zukunft definitiv keine Hausapotheke mehr braucht. 

Hilfe bei Insektenstichen, Blasen und Verbrennungen

Lästige Mückenstiche jucken angeblich weniger, wenn Ledum (Sumpfporst) eingesetzt wird.

Ja, angeblich! Ansonsten soll auch hier erwähnt werden, dass die Pflanze selbst diverse eher negative Wirkungen hat: Mögliche Vergiftungserscheinungen sind Erbrechen, Magen- und Darmentzündungen mit Durchfall, Schädigungen der Nieren und Harnwege, Schlafdrang, Schweißausbrüche, Muskelschmerzen und Aborte.

Nach Bienenstichen kann Apis (ganze Biene) die Begleiterscheinungen wie Juckreiz und Entzündungen lindern. Das gilt auch für Wespen- und Hornissenstiche.

Immerhin steht da, dass das Homöopathikum aus einer ganzen (zermatschten) Bine hergestellt wird. Aber Vorsicht! Bei Bienengift-Allergikern kann die Gabe von Apis in niedriger Potenz brandgefährlich sein, denn da reichen einzelne Moleküle umd eine allergische Reaktion auszulösen! Eine entsprechende Empfehlung nahm der WDR vor einiger Zeit nach zahlreichen Beschwerden vom Netz

Wer sich gegen Sonnenbrand schützen möchte, hält sich am besten im Schatten auf und sorgt für ausreichend Hautschutz mit entsprechender Sonnencreme.

Dieser Tipp ist trivial und richtig.

Zeigt die Haut nach zu viel Sonnengenuss rote Pusteln, dann kann das Mittel Sol britannicum gute Dienste leisten.

„Sol britannicum“? Wirklich? Da wird einfach Milchzucker in die Sonne gelegt und mit einem Glasstab umgerührt! Glauben Sie nicht? Ist aber so und hier nachzulesen:

Das Homöopathikum Sol wird hergestellt, indem man Milchzucker konzentrierten Sonnenstrahlen aussetzt und immer wieder mit einem Glasstab verrührt. Es gehört zur Gruppe der Imponderabilien.

Danach wird wahrscheinlich noch kräftig „verdünnt“, bzw. hier eher verrieben, um die gewünschte Potenzierung zu erhalten. Und das soll helfen? Geht es noch lächerlicher?

Auch Belladonna soll bei geröteter, heißer Haut helfen.

Hatten wir ja oben schon …

Sollten sie stärkere Beschwerden haben, gehen Sie unbedingt zum Arzt.

Oder gehen Sie besser gleich zum Arzt, das erspart gegebenenfalls Schmerzen, in jedem Fall Geld und sie bekommen dort in der Regel gleich richtige Arzneimittel, wenn sie denn welche benötigen …

Übelkeit und Durchfall – und was dagegen hilft

Auf Weg in den Urlaub rumort es bei einigen im Magen. Kaum steigen Sie ins Auto oder Flugzeug, geht es los. Wer unter Reiseübelkeit leidet, kann dieser mit ein paar Kügelchen Cocculus (Scheinmyrte) begegnen.

Wurde im Bekanntenkreis bei Kindern ausprobiert – brachte nichts (zum Glück waren Plastiktüten im Auto …)! Belege wieder einmal Fehlanzeige und übrigens beinhaltet auch diese Pflanze psychoaktive Substanzen, so dass es keine schlechte Idee ist, diese nur homöopathisch anzuwenden. 

Bei zu üppigem oder ungewohnten Speisen, die auf Magen und Darm schlagen, kann Nux vomica (Brechnuss) Abhilfe schaffen. 

Bei dieser Pflanze ist der Name Programm – kein Wunder, denn sie erhält mit Strychnin ein sehr bekanntes Gift.

Doch auch hier gilt: Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen.

Aber bitte einen richtigen …

Wirkweise von Kritikern in Frage gestellt

Streitpunkt dabei sind die wissenschaftlichen Beweise für dieses Therapiekonzept, die in der Tat fehlen.

Nein! Dass das „Therapiekonzept“ eine Wirkung hat zweifeln viele Kritiker gar nicht an, allerdings ist diese Wirkung vollkommen unabhängig von den (in höheren „Potenzen“ abslout wirkungslosen) Globuli! 

Kritiker halten der Homöopathie außerdem vor, dass die Globuli nur einen Placebo-Effekt erzielen.

Nein, das hält man der Homöopathie nicht vor. Man verweist nur gerne darauf, dass Homöopathika keine über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung haben – und das ist schlicht und einfach eine in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigte Tatsache, der sich sogar explizite Befürworter von alternativmedizinischen Verfahren nicht entziehen können.

Immerhin sind die eingesetzten Arzneien extrem verdünnt.

Was heißt hier immerhin? Und was bedeutet extrem? In obigem Text wird an keiner einzigen Stelle erwähnt, ab welcher Verdünnung der vorgeschlagene Stoff zu verwenden sei. Dass das mit dem Verdünnen angesichts der vielen „Wirkungen“ der oben genannten Pflanzen eine gute Sache ist dürfte für jeden nachvollziehbar sein. Vielleicht sollten die Verfasser dieser Anzeige bei jedem der oben vorgestellten Stoffe vor den Nebenwirkungen beim „Rohverzehr“ warnen und die Mindestverdünnung ihrer Mittelchen angeben. Und überhaupt: Seit wann benutzen Homöopathen den Begriff „Verdünnung“? Heißt das bei denen normalerweise nicht Potenzierung

Inwiefern homöopathische Arznei das geeignete Mittel ist, muss letztlich jeder selbst entscheiden.

Das ist Unsinn! Man kann zwar selbst entscheiden, welches Mittel man zu sich nimmt – ob das dann geeignet ist oder nicht ist aber eine ganz andere Frage. 

Allerdings gibt es zumindest Hinweise darauf, dass Homöopathie bei bestimmten Krankheitsbildern hilft – etwa bei Hautausschlag, Schmerzen oder Stichen.

Welche Hinweise? Belege bitte! 

Gute Erfolge können die natürlichen Heilmittel auch bei Erkältung, Magenbeschwerden oder Kopfschmerzen erzielen.

Auch hier: Haltlose Behauptungen ohne jeden Beleg! Gerade bei Kopfschmerzen zeigte eine der methodisch besten Studien zur Homöopathie eindeutig, dass Globuli eben nicht wirksam waren.

Grundsätzlich gilt aber: Auch eine homöopathische Behandlung kann den Arztbesuch oder einen Gang zum Heilpraktiker nicht ersetzen. Insbesondere die Dosierung und Anwendungsweise muss immer mit einem Homöopathie-Experten besprochen werden.

Hier sollte man statt „homöopathische Behandlung“ dann doch besser „homöopathische „SELBST-Behandlung“ schreiben, denn es geht doch um eine Hausapotheke, also um Mittel, die man zu Hause im Falle eines Falles schnell anwenden kann- wie etwa ein Pflaster, ein Kühlkissen oder (echte) Kopfschmerztabletten. 

T-Online tut sich mit solchen als Ratgeber-Artikel getarnten Werbetexten sicher keinen Gefallen. Es zumindest viel deutlicher kenntlich gemacht werden, dass es sich bei diesen Artikeln um schnöde Werbeanzeigen handelt. Die kleine Klammer unter dem Seitenmenu ist da definitiv zu wenig.





Nochmal Homöopathie: Infos für Herrn Hopp jetzt online

5 04 2016

Die Presse hat in den letzten Wochen und Monaten recht ausführlich über das vor einigen Wochen gegründete Informationsnetzwerk Homöopathie berichtet, das heute pressewirksam seine Onlinerepresenz gestartet hat. Eine Zielperson par excellence ist da wohl der Eglinger Heilpraktiker Mario Hopp, der – lustigerweise für die Ausgabe vom 1. April – in seiner Heimatzeitung interviewt wurde. Seine Antworten sind natürlich kein Aprilscherz, und an den Fragen des Journalisten kann man erkennen, dass einige Themen des Informationsnetzwerks durchaus bereits den Weg in die große weite Welt gefunden haben. Auf den gleich zu Beginn zu findenden Hinweis auf das Netzwerk antwortet der Heilpraktiker wie folgt:

Es ist grundsätzlich gut, dass es Kritiken gibt, weil dadurch das Thema Homöopathie in den öffentlichen Fokus rückt. Und es wird immer Pro und Kontra geben. In der fast 200-jährigen Geschichte der Homöopathie gab es immer wieder Gegner, die versucht haben, sie aus dem Verkehr zu ziehen. Das ist ihnen aber nie ganz gelungen und wird es auch diesmal nicht. Auch wenn diese Initiative natürlich kräftig angreift.

Zum Vorwurf, dass die Wirkung homöopathischer Mittel nicht über einen Placeboeffekt hinausgeht kommt zum Drölftausendsten Mal eine Anwort, die zeigt, dass Herr Hopp nicht weiß von was er redet, bzw. bei dem nicht ganz so einfachen medizinischen  Thema  „Placebo“ absoluter Laie ist:

Kinder oder auch Tiere können gar nicht an einen Heilerfolg durch homöopathische Mittel glauben. Aber die Homöopathie wirkt trotzdem. Da sieht man die Wirksamkeit der Mittel eindeutig.

Nochmal langsam zum Mitschreiben, Herr Hopp: Placeboeffekte bei Kindern und Tieren sind seit Jahrzehnten vielfach belegt (hier sind viele Studien dazu aufgeführt)! Und Placeboeffekte haben nichts mit „daran glauben“ zu tun.

Auf den Hinweis, dass homöopathische Präparate ihre Wirksamkeit nicht belegen müssen geht Herr Hopp nicht ein, aber er weiß natürlich:

Aber es gibt durchaus auch Studien, die eine Wirkung belegen.

Bei Herrn Aust kann er viele davon finden, mit der notwendigen Kritik …

Der Interviewer lässt aber nicht locker, weist darauf hin, dass „allium cepa“ besser klingt als „Küchenzwiebel“ und fragt nach ob das nicht „Augenwäscherei“ sei. Die Antwort von Herrn Hopp ist fast schon entlarvend:

Um einen Beipackzettel eines pharmazeutischen Medikaments zu verstehen muss man schon Mediziner sein. Den liest kein Mensch durch. Das ist doch auch nichts anderes.

Doch, Herr Hopp! Jeder wird beim Kauf eines echten Arzneimittels dazu aufgefordert, und die Anforderungen für den Beipackzettel aus §10 und § 11 des Arzneimittelgesetzes sind sehr ausführlich (werden aber natürlich nicht auf homöopathische Arzneimittel angewandt, dafür gibt es wieder einmal eine Ausnahmeregelung)

Der Höhepunkt des Wahnsinns ist aber Herrn Hopps Antwort auf folgende Frage:

Naja, die Homöopathie setzt auf Naturprodukte. Warum kann Hundekacke bei einer Behandlung also nicht beim deutschen Namen genannt werden, sondern wird zu excrementum canis?

Hier lautet die Antwort (mit Erwähnung des Informationsnetzwerks):

Mit diesen Argumenten versucht auch das Freiburger Netzwerk zu punkten. Aber die Mittel werden so hoch potenziert, also verdünnt, dass sie mit dem reinen Ausgangsstoff einfach nicht mehr viel zu tun haben. Und das muss irgendwie deutlich gemacht werden. Die Wirkung der homöopathischen Mittel entfaltet sich erst durch das Herstellungsverfahren, das heißt durch die Verdünnung und Verschüttelung.

Auch wenn ein vermeintliches Medikament mit Hundekacke „nicht mehr viel zu tun hat“, wüsste der Verbraucher wohl doch gerne, aus was das Zeugs hergestellt wurde. Eine fadenscheinigere Ausrede war selten …

Nun ja, der Mann ist gelernter Drucker, hatte also mit Medizin und Heilkunde in seinem früheren Beruf absolut nichts zu tun. Aber nach einem dreijährigen, nebenberuflichen „Studium“  weiß er natürlich mehr als viele Ärzte, die (heutzutage) in der Regel 6 Jahre Vollzeitstudium hinter sich haben (… und dazu diverse Zusatzausbildungen und Fortbildungen). Immerhin will er die Heilpraktikerprüfung im ersten Versuch bestanden haben …

Was er in dem Interview allerdings von sich gegeben hat war doch eher lächerlich. Für eine Kaspertruppe wie den Dachverband der homöopathischen Laienvereine ist er wahrscheinlich genau der Richtige – als Präsident, denn genau das will er werden. Und ein Laie ist der Mann tatsächlich, offensichtlich auch und gerade beim Thema Homöopathie.





Danke DHU!

13 03 2016

Endlich! Auf einer Seite der DHU, dem wohl bekanntesten Hersteller von Pseudomedikamenten wie Homöopathika und Schüßler-Salzen in Deutschland, kann man jetzt endlich statt der üblichen Werbesprüche ein paar Wahrheiten über Globuli lesen, zumindest zur Zeit. Grund dafür ist das 150-jährige Jubiläum des Unternehmens und die zu diesem Anlass ins Leben gerufene wirklich nette Aktion, die wie folgt beschrieben wird:

Wann hast Du das letzte Mal Danke gesagt? Hinterlasse hier Deine Danksagung und mit etwas Glück verstärken wir deine Botschaft zwischen dem 01.02. und dem 30.06. 2016 mit einem Blumenstrauß.

Die Folge ist sehr schön, denn jetzt stehen auf einer von einem Homöopathie-Hersteller ins Netzt gestellten Seite auch einmal ein paar schön bebilderte Wahrheitenen, so wie diese:

nutzlos

Mit DHU-Stempel werden Produkte der DHU in die Kategorie „nutzlos“ einsortiert – herrlich! Auch Susannchen, von Andrea Walter genial gestaltetes, globulifreies Mädchen, hat ihren Auftritt dort:

susannchen

Weitere Highlights aus den Danksagungen sind die drastische (aber natürlich nicht ernst gemeinte) Darstellung homöopathischer Nebenwirkungen (von kumi),  ein Dank an die evidenbasierte Medizin, die im Gegensatz zur Homöopathie nachweislich wirkt, und die Forderung, Globuli doch bitte dort einzusortieren wo sie hingehören:

baerli

Und schließlich wird auch ausnahmsweise einmal auf einer Homöopathenseite thematisiert, dass die Kügelchen gegenüber der echten Medizin Sonderrechte geniessen:

sonderrechte

Gespannt darf man sein, ob die Verantwortlichen jetzt in irgendeiner Weise reagieren. Lassen sie diese überwiegend ehrlich gemeinten Danksagungen auf ihrer Webpräsenz stehen oder finden sie eine fadenscheinige Begründung für eine Löschaktion? Wird vielleicht gar kommentarlos gelöscht? Immerhin soll die Aktion zwischen dem 01.02. und dem 30.06. 2016 laufen. Ich bin auf jeden Fall gespannt und habe mir eine Sonntagsmittagsversion der Galerie schon mal gespeichert …

Nachtrag: Inzwischen hat auch mein Guru Lorenz Meyer seine eigene Danksagung bekommen gebastelt, mit einem seiner bekannten Bullshitbingos und diesem Text:

Guru, Sie haben Recht! Wir von der DHU verkaufen nur Zucker und leere Versprechungen.

 

 








%d Bloggern gefällt das: